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Infos zum HR Anzeigen Verlag Stand März 2009
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| Die Masche:
rechnungsähnliche Angebotsschreiben |
Informieren Sie bitte diese Info-Seite
über die Aktivitäten der Firmen und Personen, über Namen und Methoden, beschreiben Sie, ob und wie Sie getäuscht
wurden und warum Sie sich hereingelegt fühlen. Schicken Sie uns Formular, AGBs, Rechnung, Mahnungen. Damit helfen Sie uns und anderen! Kontakt |
| HR Anzeigen Verlag für Veröffentlichungen & Bekanntmachungen Handelsregisterveröffentlichungen & Datenbankaktualisierungen / HR Anzeigen Verlag GmbH & Co KG |
Adresse |
Straße der Jugend 31, 03116 Drebkau-Schorbus (bei Cottbus) |
| Kommanditist |
Fett, Reinhold (500,- €) |
| Komplementär |
HR Anzeigen Verlag Beteiligungs GmbH |
| Gesellschafter |
Fett, Reinhold Cottbus (26 000,- €) |
| Geschäftsführer |
Fett, Reinhold, *23.11.1958 |
| Handelsregister |
AG Cottbus HRA 2003 |
| HR Anzeigen Verlag Beteiligungs GmbH |
| Handelsregister |
AG Cottbus HRB 8321 CB - eingetragen im April 2009 |
| Gesellschafter |
Fett, Reinhold (26 000,- €) |
| Geschäftsführer |
Fett, Reinhold, Cottbus |
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| Achtung: Nicht zu verwechseln mit HR Datendienst, Treskowstr. 7 - 9, 13156 Berlin |
| Methode |
| Wer steckt hinter der Firma |
| Reinhold Fett ist auch in Sachen Abofallen aktiv. Wer sich bei mobiboard.de, einer Online-Mitfahrzentrale der Firma Mobiboard Ltd. anmeldet, soll insgesamt 177,60 Euro bezahlen. Von Kosten ist nur in den AGB die Rede... |
| Das
Adressverzeichnis |
Auf dem Formular ist nur davon die Rede, dass die Daten in einer "Publikation" veröffentlicht werden sollen - in welcher, das wird nicht gesagt. |
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Es handelt sich um ein amtlich wirkendes, rechnungsähnliches Schreiben mit angehängtem Zahlschein. "Veröffentlichung von Unternehmensdaten" |
| Kosten im Dezember: 350 Euro - ohne MWSt |
| Diese Masche mit dem angehängten Zahlschein ist längst vom BGH in Deutschland verboten worden. |
| Da auf der sog. "Rechnung" ein Mehrwertsteuersatz von 0 % angegeben ist, sollten Sie bei Erhalt eines solchen Formulars das für 03116 Schorbus zuständige Finanzamt informieren mit der Bitte um Überprüfung. |
| MSI Dienst und die Briefkastenfirma M.Trading SL / R. Publikationen SL aus Valencia, verwenden nahezu identische Formulare wie der HR Anzeigen Verlag. Das kann unserer Ansicht nach kein Zufall sein. |
| Siehe Formularvergleich |
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| Erfahrungen
und Gegenwehr |
| Wenn Sie ein solches Formular erhalten haben |
Da auf der sog. "Rechnung" ein Mehrwertsteuersatz von 0 % angegeben ist, sollten Sie bei Erhalt eines solchen Formulars das für 03116 Schorbus zuständige Finanzamt informieren mit der Bitte um Überprüfung. |
| Finanzamt Cottbus, Vom-Stein-Str. 29,
03050 Cottbus, Fax: 0355 4771221 - http://www.finanzamt-cottbus.finanzamt-247.de/ |
| Erstatten Sie bitte Strafanzeige, da diese Masche vom BGH längst verboten wurde. Damit helfen Sie denen, die reingefallen sind und den Betrug nicht bemerken. |
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| Das Bankkonto |
Informieren Sie die Bank über Ihre Erfahrungen mit der Firma. Banken können Firmenkonten sperren, wenn sie die Geschäftspraktiken einer Firma nicht billigen. Mehr
Infos hier. |
| Mit einer Kontosperrung werden viele Empfänger eines solchen Formulars vor finanziellem Schaden bewahrt. |
| Beispiel für eine erfolgreiche Kontosperrung |
| März 2009 Volksbank BLZ 10090000 KTO 2167342003 |
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| Wenn Sie gezahlt haben |
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| Erfahrungsberichte |
Informieren Sie diese Info-Seite
über Namen und Methoden, beschreiben Sie, wie Sie getäuscht
wurden, senden Sie uns Formulare, Rechnungen, Mahnungen usw. Damit helfen Sie anderen! (Kontakt) |
| Juristisch |
Derartige Rechnungen sind vom BGH als Betrugsversuch erkannt und verboten worden (BGH Urteil) |
| - trotzdem werden sie weiter eingesetzt - die Aulinger-Bande etwa hat so in kürzester Frist 1,3 Millionen Euro ergaunert (Pressemeldung) |
| - hier hilft es nur, wenn sich die Empfänger solcher Rechnungen aufraffen und Strafanzeige wegen versuchten Betruges zu erstatten - auch wenn sie nicht darauf hereingefallen sind. Verweisen Sie dabei auf diese Info-Seiten. |
| Urteilssammlung zu rechnungsähnlichen Angebotsschreiben mit angehängtem Zahlschein |
Aktenzeichen: 5/12 Kls 92 Js 20791/99
Leitsatz: Die Versendung rechnungsähnlich aufgemachter Formulare an Firmen, die kurz zuvor eine Eintragung im Handelsregister angemeldet haben, erfüllt den Tatbestand des Betruges auch dann, wenn die Firmen auf Grund der auf das Formular geleisteten Zahlung einen Anspruch auf eine Gegenleistung haben |
Gericht: BGH 4. Strafsenat Datum: 26. April 2001
Az: 4 StR 439/00
NK: StGB § 263 Abs 1
Leitsatz Wer Angebotsschreiben
planmäßig durch Verwendung typischer Rechnungsmerkmale (insbesondere
durch die hervorgehobene Angabe einer Zahlungsfrist) so abfaßt,
dass der Eindruck einer Zahlungspflicht entsteht, dem
gegenüber die - kleingedruckten - Hinweise auf den Angebotscharakter
völlig in den Hintergrund treten, begeht eine (versuchte) Täuschung
im Sinne des StGB § 263 Abs 1. |
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