Hinweis zur Suche bei GOOGLE: Immer wieder gelingt es Firmen, GOOGLE unter Druck zu setzen, bestimmte unserer Informationen aus den Suchergebnisseiten bei GOOGLE.de zu entfernen.
Die unzensierte GOOGLE-Suchmaschine für Deutschland finden Sie hier:
Diese Seiten werden immer wieder Opfer von sog. DDoS-Attacken (zur Erklärung siehe folgende Seite bei http://de.wikipedia.org/wiki/Ddos.) Für den Fall, dass diese Infoseite einmal nicht erreichbar sein sollte, notieren Sie sich folgende Emailadresse (attackenabwehr@gmail.com).

| Datenschutzerklärung / Wichtiger Hinweis | Home | Wir über uns | Netzwerke | Namensliste | Länderübersicht | Feedback | Die Witzeseite | Vorsicht Zensur! | DSW | DPMA | BAV | AADW | ÖAVV |
Anzeigenfirmen
| Startseite Anzeigenfirmen | Aktuell | Newsübersicht |
Erfahrungen geschädigter Verlage | Die rechtliche Lage | Liste der gewonnenen Prozesse |
Adressbuchfirmen
| Startseite Adressbuchfirmen   |   Aktuell | Liste der Adressengräber | Newsübersicht |
Newsübersicht Europaparlament |

 

 

Wir sind für unsere Arbeit auf Spenden angewiesen. Bitte beteiligen Sie sich, wenn Sie diese Seiten nützlich fanden

 

* Zur Namensgebung des "Henghuber-Netzwerks"

Informieren Sie bitte diese Info-Seite über die Aktivitäten der Schwindler, über Namen und Methoden, beschreiben Sie, ob und wie Sie getäuscht wurden und warum Sie sich hereingelegt fühlen. Schicken Sie uns Formular, AGBs, Rechnung, Mahnungen. Damit helfen Sie uns und anderen! Kontakt

News Gewiefte Geschäftemacher zocken Jungunternehmer ab

Roboton SL, Öffentliches Handels- und Gewerberegister
Carrer de Porto Pi 12-4, 07015 Palma de Mallorca Formularmuster von 2005
Die o.g. Geschäftsadresse liefert der spanische Büroservice Easy Office SL


Quelle: Wirtschaftsblatt Online http://www.wirtschaftsblatt.at/cgi-bin/page.pl?id=409894

Juli 2005

Gewiefte Geschäftemacher lukrieren mit "öffentlichen Firmenregister-Eintragungen" viel Geld. Vor allem Jungunternehmer gehen den Abzockern auf den Leim

Am 14. Juni liess Elisabeth K. ihre Offene Erwerbsgesellschaft ins Firmenbuch des Handelsgerichts Wien eintragen. Schon einen Tag später flatterte ihr ein Schreiben des "ÖHG Öffentliches Handels- und Gewerberegister" ins Haus: "Offert über die Veröffentlichung Ihres Firmenbuchauszuges." Für die Eintragung (ein Jahr) sollten 921 Euro mit einem bereits ausgefüllten Erlagschein auf ein Hypo Tirol-Konto eingezahlt werden. Sollte der "Eintragungsauftrag" nicht bis drei Monate vor Ablauf der Jahresfrist schriftlich gekündigt werden, hiess es weiter, verlängere er sich um ein Jahr.

" Öffentliches Register"

Auf den ersten Blick schien es sich um ein amtliches Schreiben zu handeln. Bei genauerer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass das Schreiben von der "Österreich-Repräsentanz" einer Firma Roboton SL mit Sitz in Palma de Mallorca stammte. Das "Öffentliche Handels- und Gewerberegister" ist auf der Roboton-Homepage "für jedermann zugänglich".

Diese so genannte irreführende Erlagscheinwerbung von Roboton ist kein Einzelfall. Seit Jahren cashen dubiose Branchenregister-Betreiber Österreichs Unternehmen ab.

Millionen-Schaden
"Wir bekommen sehr viele Beschwerden. Die Leute glauben, dass es sich um eine amtliche Vorschreibung handelt", bestätigt Hannes Seidelberger vom Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb. "Die Bekämpfung der irreführenden Erlagscheinwerbung ist unser absoluter Schwerpunkt." Nachsatz: "Der Schaden für die Wirtschaft geht in die Millionen." Laut Seidelbergers Recherchen soll hinter der spanischen Roboton SL, die seit Jänner 2005 mit dem ÖHG-Schmäh arbeitet, der Wiener Thomas Faustka stecken. Faustka hat schon 2002 ÖHG-Formulare verschickt, wurde geklagt und unterschrieb später einen Unterlassungsvergleich. Im "Registro Mercantil de Mallorca" (Stand: April) scheint Faustka als Bevollmächtigter bzw. Prokurist von Roboton auf. "Wir haben die spanische Firma und Faustka geklagt", sagt Seidelberger. Auch Rechtsanwalt Tibor Fabian (Binder Grösswang Rechtsanwälte) hat im Auftrag des Adressdienstleisters Herold Business Data eine Klage wegen unlauteren Wettbewerbs eingebracht. Denn laut Judikatur ist die Bewerbung einer Eintragung in ein "Firmenregister" mit einer begrifflichen Anlehnung an das staatliche Firmenregister irreführend und wettbewerbswidrig. "Die Zahlscheinwerber weichen jetzt nach Tschechien, Serbien und Spanien aus, weil sie sehen, dass wir scharf zurückschiessen", sagt Fabian. "In Deutschland werden die Zahlscheinwerber wegen Betrugs bestraft. Bei uns ist die Strafverfolgung viel laxer." Detail am Rande: Laut Herold-Klage wurden die Roboton-Schreiben von einem Wiener Postamt verschickt.

Falscher Verdacht
"Damit hat Herr Thomas Faustka nichts zu tun, da will ihm Herold nur eine hineinsemmeln", behauptet seine Anwältin Margit Kaufmann. "Das Formular finden Sie im Internet, das wurde abgemalt. Es ist keine Kunst, das nachzumachen." Nachsatz: "Was Roboton macht, ist mir wurscht. Ich vertrete Roboton nicht." Laut Kaufmann gibt es im spanischen Firmenbuch auch keine Prokuristen, sondern nur Verwaltungsräte. Aus dem WirtschaftsBlatt vom 25. - 27. Juni 2005/Autor: Kid Möchel

Quelle: Austria.com

30.09.2006

Wiener Geschäftsmann saß Betrügern auf


Ein 41-jähriger Geschäftsmann aus Wien ist im Frühsommer offenbar Betrügern aufgesessen.

Er hat nach der Gründung einer Firma in Asperhofen (Bezirk St. Pölten) an eine - wie sich herausstellte - nicht existente Firma „Gebühren“ überwiesen. Die Polizei Neulengbach ermittelt und ersucht etwaige weitere Geschädigte um Hinweise (Tel. 059133/Dw.3168), berichtete die Sicherheitsdirektion am Samstag.

In dem Schreiben des Absenders “Österreichische Repräsentanz Roboton SL“, 1010 Wien, als ÖHG Öffentliches Handels- und Gewerberegister, war dem Wiener die Veröffentlichung seines Firmenbuchauszuges angeboten worden. Dem Brief lag ein ausgefüllter Zahlschein mit Kontonummer des Empfängers und einem bereits eingesetzten Betrag bei. Der 41-Jährige überwies die geforderte Summe, weil er der Meinung war, es handle sich um eine Eintragungsgebühr, so die Sicherheitsdirektion. Dass er offenbar Betrügern aufgesessen war, habe der Geschäftsmann etwa zwei Wochen später festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt erhielt er nämlich die tatsächliche Zahlungsvorschreibung für die Veröffentlichung seiner Eintragung.

Presseberichte zu Thomas Faustka und Sylvia Weiss
Vorsicht vor "ÖHG"Aussendungen

Eine Beschwerde an den Werberat
ÖHG - Achtung vor dubiosem Handels- und Gewerberegister!

PRESSE
EUROPAPARLAMENT UND ADRESSBUCHSCHWINDEL
IN EIGENER SACHE